Der VfL Kamen Handball!

MEIN VEREIN

Wir begrüßen euch auf der neuen Homepage des VfL Kamen! Vielen Dank an das Team der oceanmedien Werbeagentur!
   
Uhrzeit/Tag Mannschaft vs. Mannschaft Ergebnis
04.02./19.00 Uhr
VfL Kamen
-
TuS Overberge
 
17.00 / 04.02. VfL Kamen II - Eintracht Dolberg II  
 15.00/ 04.02. VfL Kamen III - Hamm VII  
         

Willkommen beim VfL Kamen - Handball

Vogt legt Traineramt zum Saisonende nieder, Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen

Wie in der lokalen Presse bereits berichtet wurde, legt VfL-Coach Detlef Vogt nach fünf Jahren auf der Koppelteich-Bank sein Traineramt zum Saisonende nieder. Mannschaft und Vorstand wurden von ihm bereits Mitte Januar darüber informiert. „Ich habe die Mannschaft damals übernommen, als sie ziemlich am Boden lag. Mein Ziel war es, der Mannschaft wieder Leben zu geben, ein funktionierendes Team aufzubauen, in die Bezirksliga zurückzukehren und eine langfristige Perspektive zu schaffen. Die Mannschaft ist intakt, wir spielen in der Bezirksliga eine gute Rolle und wir sind auf allen Positionen mindestens doppelt gut besetzt. Das habe ich mir alles durch den Kopf gehen lassen und gemerkt, dass ich meine Ziele hier erreicht habe. Es waren sicherlich mit die schönsten Jahre meiner Trainerkarriere mit einer menschlich wie sportlich tollen Mannschaft. Ich gehe auch nicht, um bei einem anderen Verein anzuheuern, sondern möchte nun nach 45 Jahren auf dem Feld oder auf der Bank meine Freizeit auch mal ohne handballerische Verpflichtungen gestalten. Wenn es passt, werde ich natürlich im Koppelteich auf der Tribüne sitzen und die Jungs von dort unterstützen. Jetzt freue ich mich aber erstmal noch auf die zweite Saisonhälfte und möchte mich mit einer erfolgreichen Saison und einer guten Platzierung in der Endtabelle als Trainer verabschieden“, äußert sich Vogt zu seiner Entscheidung. Sein Partner aus dem Trainergespann, Tobias Goeke, bleibt dem VfL weiterhin in seiner Rolle als Spielertrainer erhalten. 

Ein Nachfolger für Vogt wurde auch schnell gefunden: B-Lizenz Inhaber und bisheriger Kapitän der Koppelteichler Bastian Umbescheidt wechselt zur kommenden Saison vom Feld auf die Trainerbank und bildet mit Spielertrainer Goeke das neue Gespann. Aktiv ins Spielgeschehen eingreifen wird „Umbe“ dann nicht mehr, sodass die bisherige Konstellation mit einem Spielertrainer und einem festen Coach auf der Bank erhalten bleibt. Für Umbescheidt ist es die erste Station als Trainer im Seniorenbereich. Bislang war er als Jugend- und Auswahltrainer tätig. Bei Letzterem coachte er aus dem aktuellen VfL-Kader bereits Moritz Keck, Steven Vogt und Niklas Kuropka. „Wir möchten uns erstmal bedanken, dass Detlef uns so früh informiert hat und wir daher schnell eine Lösung suchen und finden konnten. Für weitere Danksagungen ist es noch zu früh, es steht ja noch fast eine halbe Saison mit Detlef als Coach an. Wir vom Vorstand sind sehr froh darüber, Bastian Umbescheidt als neuen Trainer für uns gewonnen zu haben. Als B-Lizenz Inhaber und zudem VfL-Urgestein ist er für uns die perfekte Lösung. Natürlich freuen wir uns genauso, dass Tobi Goeke als Spielertrainer weitermacht und sind sehr zuversichtlich, dass das neue Gespann gut harmoniert“, äußert sich der 1. Vorsitzende des VfL, Jan Lintzel, zum Trainerwechsel. Auch Umbescheidt freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich freue mich auf meine neue Rolle zur kommenden Saison! Als der Vorstand auf mich zukam, musste ich nicht lange überlegen. Tobi und ich werden jetzt zügig anfangen, Gespräche mit den Spielern bezüglich er nächsten Saison zu führen und die Planungen vorantreiben.“

Wir schließen uns Jan Lintzel an und verzichten zum jetzigen Zeitpunkt noch auf dankende und verabschiedende Worte in Richtung Detlef Vogt, alles zu seiner Zeit. Stattdessen freuen wir uns auf eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde und einen gebührenden Abschluss mit Det als Coach sowie auch auf die kommenden Jahre mit Umbe und Tobi an der Seitenlinie!

Erstellt am: 05.02.2017

Erste bringt nur einen Punkt aus Heeren mit

HC Heeren – VfL Kamen 24:24 (14:9). Abermals mit einer langen Ausfallliste im Gepäck reiste der VfL am Sonntag nach Heeren. Dieses Mal fehlten mit Kissing, Keck, Schlüter, Hohl, Heunemann und Lysakowski gleich sechs Leute. Heeren wiederum konnte neben Neuzugang Till Stock auch wieder den lange verletzten Dominik Hoeft aufbieten.
Im ersten Durchgang kam der VfL überhaupt nicht ins Spiel und lieferte wohl die schlechtesten 30 Minuten seit langer Zeit ab. Die Folge war ein 1:4-Rückstand nach sechs Minuten. In der Offensive fand man gegen die 5:1-Abwehr des Gegners zu selten Lösungen und produzierte zudem extrem viele Fehlpässe. In der Defensive waren es mit Dominik Hoeft und Till Stock zwei Spieler, die dem VfL in den ersten 30 Minuten den Zahn zogen. Die Folge war ein Fünf-Tore-Rückstand zum Pausenpfiff.
Im zweiten Durchgang sah es dann zunächst so aus, als würden die Koppelteichler nicht aus ihrem verspäteten Winterschlaf erwachen. Das 16:10 nach 34 Minuten sollte dann jedoch der höchste Rückstand gewesen sein. In der Folge stabilisierte sich die Kamener Defensive, vor allem aufgrund der Umstellung auf eine 5:1-Abwehr mit einem in der Rolle als „Vorgezogenen“ gewohnt starken Tobias Goeke und einigen Paraden von Yannick Mohr, und ließ in den letzten 25 Minuten nur noch acht Gegentreffer zu. In der Offensive kämpfte sich die Mannschaft von Detlef Vogt und Tobias Goeke angeführt vom bärenstarken Tim Holtmann, der 6 seiner 7 Treffer in der zweiten Halbzeit erzielte, zurück ins Spiel. Nach wie vor wurde sicher kein schöner Handball, wie beispielsweise vergangenes Wochenende gegen Soest, geboten, dafür stimmte nun der Kampfgeist. Dies wurde nach 57 Minuten erstmals belohnt: Tim Holtmann stellte mit seinem Treffer zum 22:22 erstmals seit dem 1:1 einen Gleichstand her. Das 23:22 aus Sicht des VfL durch Tobias Goeke egalisierte Dominik Hoeft im Gegenangriff. Erneut Tim Holtmann stellte dann 40 Sekunden vor Spielende das 24:23 für seine Farben her. In doppelter Unterzahl mussten die Koppelteichler unmittelbar vor Spielende jedoch noch den Ausgleich hinnehmen. Betrachtet man den gesamten Spielverlauf, ist der Punkt für den VfL sicherlich schmeichelhafter als für Heeren. Dennoch fühlte es sich nach der Aufholjagd im zweiten Durchgang eher wie ein Punktverlust, als wie ein Punktgewinn an.
Durch die Niederlage beim Tabellendrittletzten steht der VfL nun auf dem vierten Tabellenplatz, ist allerdings punktgleich mit dem Zweiten und dem Dritten. Am kommenden Samstag ist die Eintracht aus Overberge zu Gast am Koppelteich.
VfL: Mohr (1.-60.), Banaschak (n.e.); Blickling, Goeke (1), Umbescheidt (5/4), Kaim (1), Römermann, Jagusch, Kuropka (4), Vogt (3), Wilking, Holtmann (7), Sutmeier (3).

Trainerstimme Detlef Vogt: „Den ersten Durchgang haben wir leider total verschlafen. Nicht nur die zahlreichen Abspielfehler, die zu mindestens 6 Gegenstoßtoren führten, sondern auch mangelndes Durchsetzungsvermögen und fehlende Ideen im Angriff waren Grund für den deutliche Pausenrückstand. In der Kabine haben wir uns dann neu sortiert und sind mit 2 wichtigen Änderungen in die zweite Halbzeit gegangen. Zunächst haben wir vorne mit 2 Kreisläufern gespielt und kurz darauf die Deckung noch auf 5:1 umgestellt. Die Kampfbereitschaft war nun auch endlich da und so haben wir langsam aber sicher am Vorsprung der Heerener geknabbert. Vor allem Tim Holtmann hatte heute mit seinen Toren einen großen Anteil an der Aufholjagd, Leider hatte Heeren mit Hoefti und Till Stock 2 Leute in ihren Reihen, die eben immer mal auch für ein nicht einfaches Tor gut sind. Ein paar Sekunden haben letztendlich am Sieg gefehlt. Das wäre aber auch sicher nicht in Ordnung gewesen. Mit Blick auf die gesamte Spielzeit sehe ich den Punktgewinn eher für uns glücklich als für Heeren.“

Erstellt am: 31.01.2017

Unnötige Auswärtsniederlage nach sehr gutem Start

Handball Hamm IV – VfL Kamen II 30:28 (12:14). Am vergangenen Samstag Abend trat die Zweite des VfL auswärts in Hamm beim Tabellenvierten an. Ohne die verhinderten Hoffmann und Heinzerling, dafür erneut mit Blickling aus der Ersten ging das Team von Coach Michael Martinovic ins Spiel.
Der Start sowie die erste Hälfte verliefen so, wie man es sich in der abgelaufenen Trainingswoche vorgenommen hatte. Die erste Sieben knüpfte da an, wo am letzten Spieltag beim Sieg gegen Soest aufgehört wurde. Somit führten die Koppelteichler schnell mit 3:1 durch Tore von Walters, welcher sich Mitte der zweiten Hälfte schwerer verletzte, Keck und Eilert. Der Vorsprung konnte weiter ausgebaut und bis zur Pausensirene gehalten werden. Im ersten Durchgang konnte sich besonders Marcel Armonat zwischen den Pfosten des öfteren durch starke Paraden auszeichnen.
In den darauffolgenden dreißig Minuten konnte der Vorsprung nur nicht mehr über die Zeit gebracht werden. Hamm glich in der 48. Minute zum 20:20 aus, setzte sich bis auf zwei Tore ab und konnte den Vorsprung über die Zeit retten. In dieser Phase trumpften vor allem die beiden Rückraumakteure der Gastgeber auf Mitte und Rechts auf, welche mehr als drei Viertel der Heimtore warfen.
Kurz vor Schluss war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Trotz einer starken ersten Halbzeit mit einem, wie schon erwähnt, starken Torwart im Rücken und einer über weite Strecken guten Leistung, reichte es am Ende nicht. In der Abwehr hätte härter zugegriffen und vorne ruhiger und noch konstanter gespielt werden müssen.
Am kommenden Samstag empfängt die Reserve des VfL die Zweitvertretung aus Dolberg.
VfL II: Armonat; Hohl, Henze (4), J. Keck (8), Drees (1), Brand (4/1), Nie (1), Blickling (3), Eilert (1), Walters (2), Ligges (2), van Neek, Martinovic (2)

 

Erstellt am: 31.01.2017