Spielberichte der 4. Herren


Konkurrenz geärgert

HC Heeren II – VfL Kamen IV 19:19 (9:8). Mächtig geärgert …. haben sich die Heerener ob des Unentschieden gegen den vermeintlichen Underdog des VfL Kamen. Schließlich reiste die Truppe um Coach Maik Zickermann und Co. Michael Jour nur mit 6 Feldspielern und wieder Magnus Kissing als einzigen Torhüter an! So stand schon beim Warmmachen für den HC Heeren eigentlich nur noch nicht die Höhe des zu erwartenden Sieges fest. Kurz vor Spielbeginn kam dann doch noch mit Axel Klose der sehnlichst erhoffte Ersatzspieler. Dass es dann aber für den HC Heeren mit unserer „tapferen“ 4. Mannschaft kein Zuckerschlecken sein würde, wurde diesen dann recht schnell und heftig klar. Magnus Kissing erwischte einen Sahnetag und hatte in den ersten 20 Minuten eine Quote von 80 % gehaltener Bälle! Zudem stand auch noch die Abwehr hervorragend und Heeren fand trotz der agilen Rückraumspieler kaum Lücken um zu Toren zu kommen. Und wenn sie mal durchkamen, so waren die Bälle dann meist, selbst im 2. oder 3. Nachwurf eine Beute von „Magnus der Magier“!  Im Angriff taten sich die Mannen des VfL zwar ab und zu etwas schwer und vertändelten den einen oder anderen Ball, aber dennoch hielt man gut mit und spielte einige schöne Treffer heraus.  Die Führung ging somit hin und her und Heeren ging, stinksauer, lediglich mit einer Führung von nur einem Tor mit 9:8 in die Pause. Im zweiten Abschnitt schien es dann aber so, dass die 4. ihrer Personalnot Tribut zollen müsste und Heeren zog bis Mitte der 2. Halbzeit auf 16:10 davon. Einige seltsame Entscheidungen (?) des Schiedsrichters brachten zudem noch unnötige Unruhe in die Mannschaft. Diese legte sich aber später, da sich die merkwürdigen Entscheidungen dann auch auf den HC Heeren aufteilte. Eine Auszeit brachte dann die Wende und auf einmal zog der VfL, angeführt von einem treffsicheren Tobias Schmidt, davon und ging sogar mit 18:16 in Führung! Die Abwehr ging mit einer gesunden Härte zu Werke und die abgefangenen Bälle konnten fast alle in eigene Tore verwertet werden. Auch wenn Heeren dann kurz vor Schluss wieder mit 19:18 führte, konnte der letztendlich verdiente Ausgleich erzielt und ein mehr als verdienten Punkt beim Tabellenführer eingefahren werden.
So langsam kommt bei den Coaches die Meinung auf, dass man am besten immer mit nur maximal einen Auswechselspieler antritt, weil dann die besten Spiele abgeliefert werden. 


Fantastische Unterstützung von der Bank

VfL Kamen IV – TuS E Overberge III  20:13 (9:9). Fast schon traumhafte Zustände auf der Bank der 4. Beim Spiel gegen die Eintracht aus Overberge. Man hielt es kaum für möglich, aber es war in diesem Spiel jede Position doppelt besetzt. Auch wenn Markus Stickdorn Grippe-bedingt absagen musste, stand mit Magnus Kissing ein ebenbürtiger Ersatz parat. An diese Stelle noch mal herzlichen Dank für deinen Einsatz Magnus! Gerne wieder!! Anscheinend schien aber die numerische „Überzahl“ an Spielern irgendwie zu lähmen, denn es entwickelte sich ein sehr zähes Spiel, bei dem sich keine der beiden Mannschaften sonderlich absetzen konnte. Im Angriff wurde viel zu umständlich und leider auch nachlässig gespielt, zu viele Bälle wurden leichtfertig vergeben. Zudem wurden mal wieder 3 Sieben-Meter vergeben. In der Abwehr setzte sich diese Nachlässigkeit dann leider fort und der arme Keeper Marco Boese wurde von seinen Vorderleuten zu oft im Stich gelassen, so dass zu man sich zu einfache Tore über die Halb-linke Position eingefangen hat. Mit einem mageren 9:9 ging es dann auch in die Pause. Im zweiten Abschnitt  hat dann die Standpauke in der Kabine Wirkung gezeigt. Nach seiner Erkältungspause kam Jörn Waldeck wieder zum Einsatz, die Abwehr wurde umgestellt und schon lief es wesentlich besser. Auch wenn leider weiterhin einige Chancen liegen gelassen wurden, so war die Abwehr dann der Garant für den verdienten Heimsieg. Mit lediglich 4 Gegentreffern in Halbzeit 2 gab es dann bezüglich der Abwehrleistung kaum was zu meckern.  Bei konzentrierte Ausnutzung aller Groß-Chancen hätten auch gut und gerne 30 Tore auf der Habenseite stehen können. Ein wichtiger Sieg konnte dennoch gefeiert werden und nun gilt es das nächste schwere Auswärtsspiel beim HC Heeren 2 zu bestreiten. Aktuell wird man dann wohl leider wieder nur mit einem Rumpfkader von gerade mal 6-7 Feldspielern und einem noch nicht gelösten Torwartproblem zum Tabellenführer reisen. Aber egal: der Rest der Truppe nimmt es wie es kommt. Forza VfL!!


Das war Nix!

RSV Altenbögge-Bönen III -VfL Kamen IV 20:16 (13:9). Unter denkbar schlechten Voraussetzungen musste die Mannschaft von Trainer Maik Zickermann nach Bönen anreisen. Mit nur 8 Spielern, davon 2 Torhüter, war klar, dass jede Menge Improvisation nötig war. Zumal vom etat-mäßigen Rückraum eigentlich nur Marvin Weitz auf der Platte stand. Mit Marcel Wolter auf der Mittelposition und Jan Bartsch mit Möv auf den beiden Halben ging es dann in ein leider mäßiges Spiel. Wie schon so oft wurden die ersten 10 Minuten regelrecht verschlafen, die Spieler fanden sich auf ihren großenteils ungewohnten Positionen überhaupt nicht zurecht und  Altenbögge erzielte meist über den Halb-Rechten zu viele einfache Tore. Während man im Angriff viele Chancen vergab, war man gerade zu Anfang in der Abwehr mehr als nachlässig und konnte sich nur bei einem frustrierten Torhüter Markus Stickdorn und einer ebenfalls fahrlässigen Chancenverwertung der Bönener bedanken, dass es zwischendurch nicht noch mehr als 9 Tore Unterschied waren. Zu allem Überfluss fing man sich dann auch noch nach gut 15 Minuten bei der Verhinderung eines Gegenstoßes eine direkte rote Karte gegen Pascal Quoß ein und musste das restlich Spiel ohne Auswechselspieler auskommen. So spielte mit Marco Boese auf Linksaußen mal wieder ein Torhüter auf dem Feld und machte seine Sache ganz gut. Die rote Karte schien dann wie ein Weckruf gewesen zu sein und der Rückstand konnte bis zum Seitenwechsel bis auf 4 Tore zum 13:9 verkürzt werden. Leider vergaß die 4. dann in den ersten Minuten der zweiten Hälfte mal wieder wie Handball geht und Altenbögge zog wieder davon. Zwar konnte später das Spiel später wieder etwas ausgeglichener gestaltet werden, aber lediglich 6 weitere Tore im zweiten Durchgang sprechen leider für sich. Auch wenn man keinem der eingesetzten Spieler mangelnden Willen vorwerfen kann, war so eine ähnliches Ergebnis eigentlich schon zu erwarten.

Obwohl die beiden vorangegangenen Spiele im Derby gegen den TUS Kamen und gegen Brambauer gut bis sehr gut gestaltet werden konnten war dieses Ergebnis leider ein Rückschlag, der umso bitterer ist, weil sich Coach und Betreuer sicher waren, dass mit einem oder zwei Alternativspielern auch dieses Spiel hätte gewonnen werden können.

Beim kommenden Heimspiel gegen TuS Eintracht Overberge soll dann aber wieder an die guten Leistungen angeknüpft und der nächste Sieg eingefahren werden.


Punktgewinn im „Kleinen Derby“

VfL Kamen IV – TuS Westfalia Kamen III  21:21 (10:12). Hätte, hätte Fahrradkette,  so oder so ähnlich lässt sich das Endergebnis des Derbys auch beschreiben. Unter denkbar schlechten Voraussetzungen, nämlich mit nur 2 Auswechselspielern mussten die VfL’er im Derby gegen die Westfalia antreten. Zu den beiden Auswechselspielern zählte dann sogar mit Marco Boese ein etatmäßiger Torhüter. Nach immer mehr Ausfällen war man im Endeffekt sogar froh wenigstens eine spielfähige Mannschaft stellen zu können. Die Erwartungshaltung war also schon von vornherein sehr, sehr niedrig, was das Ergebnis anbetraf.  Was dann jedoch die verbleibenden Spielern auf das Parkett der Gesamtschulhalle zauberten verwunderte dann doch. Frei nach dem Motto: „Wir haben eigentlich keine Chance, aber die nutzen wir jetzt!“ entwickelte sich, nach anfänglicher Schwächephase, ein für die Verhältnisse sehr ansprechendes Spiel. Lag man anfangs noch mit 4 Toren zurück, rappelte sich die 4. nach und nach auf und verkürzte den Rückstand zu Pause mit 10:12 auf nur noch 2 Tore. Schon da war man sich aber gewiss: hier geht was! Auch wenn dann mal wieder die ersten 5 Minuten verschlafen wurden, passten dann (meistens) die Angriffe und in der Abwehr wurden die TuS’ler sehr gut abgefangen. Der Rest der auf’s Tor kam wurde dann in den meisten Fällen von einem immer stärker werdenden Markus „Sticki“ Stickdorn entschärft.
Gegen Ende der Partie führte der VfL sogar mit 2 Toren, musste aber quasi in der Schluss-Sekunde dann leider doch noch aus einem Getümmel heraus den Ausgleich zum 21:21 hinnehmen.

Unter den schlechten Vorzeichen eigentlich ein Punkt mit dem man zufrieden sein könnte, wenn da nicht 3 vergebene 7 Meter und mindestens noch 2-3 vergebene Großchancen frei vor dem Tor gewesen wären. So freute sich  der TuS über ein Unentschieden, dass diese nach eigenem Bekunden nicht verdient hatten  und sie sich nicht erklären konnten und auf Seiten des VfL ärgerte man sich, aber nur kurz, über einen aus der Hand gegebenen Sieg im Derby.

Bleibt zu hoffen, dass diese Einstellung und der Wille mit in die nächsten Partien mit genommen werden kann!


Stark angefangen, stark nachgelassen


Ahlener SG IV – VfL Kamen IV 29:26 (11:13). Am späten Sonntagabend reiste die vierte zum Auswärtsspiel gegen die bislang erfolglosen Ahlener an. Am Vorabend war noch der Nachholtermin der Weihnachtsfeier, es wurde dementsprechend eine längere Nacht und einige waren auch am Spieltag noch nicht ganz in der Lage, mit dem Auto anzureisen.
Das Spiel selber begann schleppend, wobei der größte Vorsprung uns zugunsten mit drei Toren war. In die Kabine ging es dann mit einem Zwischenstand von 11:13. In der Kabine wurde mehr Tempo gefordert, dies konnte jedoch nicht so ganz auf den Platz gebracht werden. In der zweiten Halbzeit konnte man sich nicht gegen die Einzelmanndeckung gegen unseren Topschützen, Schmiddy, behaupten. In der Offensive mangelte es an Kreativität, man konnte nur durch Einzelaktionen zum Abschluss kommen. Hinten konnte man es nicht gegen die spielerisch nicht viel kreativeren Ahlener verteidigen, so kam es schlussendlich zu dem blamablen Endstand von 29:26 zugunsten einer kämpferisch stärkeren Ahlener Mannschaft.


Um den verdienten Lohn gebracht…

HC TuRa Bergkamen III – VfL Kamen IV 23:21 (7:11). Fühlten sich die Spieler der 4. Mannschaft nach dem guten Spiel bei TURA Bergkamen. Mit einer guten geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der vielleicht Torhüter Markus Stickdorn herauszuheben ist, konnte man den Bergkamenern schnell den Schneid abkaufen und setzte direkt in den ersten Minuten ein paar „Duftmarken“! Aus einer sehr guten Deckung heraus mit einem Bären-starken Sticki dahinter, konnten dieses Mal auch die meisten Angriffe gut und sicher abgeschlossen werden. Immer wieder konnten die Angriffe der Turaner abgewehrt werden, bzw. fanden diese in Sticki ihren Meister.  So konnten sich die Jungs von Coach Zickermann nach und nach ein kleines Polster mit bis zu 4 Toren zur Pause zum 7:11 heraus arbeiten. Konnte man im Durchgang 1 noch von der einen oder anderen kuriosen Schiedsrichterentscheidung profitieren, so wendete sich das Blatt und leider auch der Schiedsrichter in Durchgang 2 nun komplett gegen den VfL.  Foulspiele gegen den VfL wurden auf einmal als Stürmerfoul gewertet, während auf der Gegenseite sehr kleinlich fast jede Abwehraktion abgepfiffen und dann teileweise auch noch mit einer 2-Minuten-Strafe geahndet wurden. Selbst einige Spieler von TURA wunderten sich über die eine oder andere Entscheidung des sog. „Unparteiischen“.  Ob es an seiner Unterhaltung mit seinem (bei uns allseits „beliebten“) Schiedsrichterkollegen aus Bergkamen in der Pause gelegen hat, vermag man nur zu mutmaßen und will man vielleicht auch nicht unterstellen. Verwunderlich und somit ärgerlich war es aber auf jeden Fall. Hinzu kam dann noch, dass man zwar die Unterzahlspiele überstand, dann aber unerklärliche Lücken im Mittelblock ließ, die TURA dann auch ausnutzte. So half auch der zwischenzeitliche Ausgleich dann auch nicht mehr und man musste sich mit 2 Toren Unterschied in einem Spiel, in dem man eigentlich schon auf der Gewinnerstraße war, geschlagen geben. Auf diese Leistung aber lässt sich aufbauen und die anschließende Trainingsbeteiligung macht dann auch noch mehr Hoffnung, die nächsten Spiele erfolgreicher zu gestalten.


Keine Punkte gegen Heeren

VfL IV – HC Heeren-Werve II 20:28. Die 4.3 des VfL hatte einen schlechten Start gegen den Lokalrivalen vom Hc Heeren, so lag man bereits nach 10 Minuten mit 5 Toren im Hintertreffen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fing man sich aber, vor allem in der Abwehr, wo erneut eine Aushilfe aus der dritten Mannschaft, hier herzlichen Dank an „Matsche“ Martinovic fürs aushelfen, einen Großteil der Arbeit tat. So ging man mit einem Rückstand von 7 Toren in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel auf ausgeglichenem Niveau, keine Mannschaft konnte sich einen klaren Vorteil erarbeiten, so ging das Spiel mit einer verdienten 20:28 Niederlage des VfL aus.


Erste Punkte gegen direkten Konkurrenten aus Overberge

TUS Eintracht Overberge 3 – VfL Kamen 4 14:25. Nach den beiden herben Auftaktklatschen in Brambauer und gegen den RSV Altenbögge, war nun gegen den TV Overberge, der auch seine ersten beiden Spiele verloren hatte, Wiedergutmachung angesagt! In der zweiten Hälfte des Spiels gegen Altenbögge , die man fast ausgeglichen gestalten konnte, waren schon vereinzelt Ansätze zu sehen, die ein klein wenig Hoffnung für das Spiel in Overberger schürten.

Diese wurden dann  bei weitem übertroffen! Aus einer sicheren Abwehr heraus fand die Mannschaft von Coach Zickermann immer besser  in’s Spiel, konnte sich aber wegen leichtfertig vergebener  Chancen „nur“ mit 5:9  absetzen.  Mit einem bestens aufgelegten Marco Böse im Tor hatte man den Gegner aber stets im Griff und zog im 2. Durchgang dann ein richtig gutes Spiel auf, so dass Overberge nie richtig eine Möglichkeit bekam näher heran zu kommen. Da unsere 4.3. durch Krankheit und Verletzung mal wieder sehr dezimiert mit nur 9 Spielern anreiste, war man froh mit Bastian „Gustl“ Heinzerling eine super Aushilfe zu bekommen. Auch einige Umstellungen in Angriff und Abwehr führten zu keinem Bruch im Spiel , sondern eher zu der Erkenntnis, dass der eine oder andere Spieler gleich auf mehreren Positionen einsetzbar ist, die man ihm so vielleicht gar nicht (mehr, nicht wahr Waldi?) zugetraut hatte. Auf jeden Fall hat sich das Wagnis gelohnt und gibt für die nächsten Spiele natürlich wesentlich bessere Perspektiven. Voraussetzung ist aber auch eine weiterhin so engagierte Leistung wie am Sonntag-Mittag in Overberge. Hervorzuheben ist auch noch, dass es trotz „Derby-Charakter“ und mit Sven Keller ein ehemaliger VfL’er  in den Reihen des TUS stand, ein sehr faires Spiel war, in der der Schiedsrichter kaum Probleme hatte. Lediglich bei einem etwas gröberen Foul bei einem VfL-Tempogegenstoß gegen Ende des Spiel rechneten selbst die Overberger mit einer roten Karte, bzw. mindestens aber mit einer Zeitstrafe. Der Unparteiische zuckte aber nur mit den Schultern und ließ weiterspielen. Im kommenden Heimspiel am Samstag steht nun das nächste Derby gegen die Zweitvertretung des HC Heeren an. Dort will man gegen die zweimal siegreichen Vorstädter den nächsten Sieg anpeilen. Forza VfL!


Ersatzgeschwächt nach Brambauer

Am ersten Spieltag ging es für die neue 4. (alte 3.) zum Saisonauftakt nach Brambauer. Bereits vor dem Spiel war festzustellen, dass die Truppe von Coach Zickermann stark ersatzgeschwächt war, außerdem hatten von den 7 Feldspielern im Kader letzte Saison 3 auf außen und 2 am Kreis gespielt, es waren also nur 2 gelernte Rückraumleute dabei. Dementsprechend holprig sah der Start des ersten Auswärtsspiels auch leider aus, man fand sich relativ früh in einem 6:0 Rückstand und es schien nicht besser zu werden. Anschließend war es immerhin möglich, die mit Spielern aus höheren Mannschaften aufgefüllte Truppe der Brambauer mit ansehnlicher Defensivarbeit in Hälfte 1 relativ gut vor Probleme zu stellen, nur offensiv wollte nichts gelingen, so ging man mit einem Pausenstand von 12:2 in die Kabine.

Nach der Halbzeitpause nahm der Trainer dann eine relativ simpel scheinende Änderung vor und ließ die beiden Halben im Rückraum die Seiten tauschen, so dass Jan Bartz auf halb links und Marvin Weitz auf halb rechts stand. Diese Veränderung schien zu wirken, denn über die linke Seite entstand in Halbzeit 2 viel Zug zum Tor, gerade Jan entpuppte sich als die Entdeckung des Spiels und war bester Schütze des Teams. Nichtsdestotrotz waren die Brambauer mit ihren Aushilfsspielern der 4.3 am Ende überlegen und so ging das eigentlich nicht zwingend schlechte Spiel mit einer klaren Klatsche von 29:13 zugunsten der Lüner aus.


Gute Vorbereitung nach Abstieg

Nach dem Abstieg in der letzten Saison heißt es nun für die neue/alte 4.3 Mannschaft sich neu zu finden und zu versuchen, sich gut in der 3. Kreisklasse einzuleben. Dass dies nicht einfach wird, darüber war man sich schnell klar. Schließlich musste man mit Sven Keller (Overberge), Dominik Schweers (HC Heeren) und Michael Jour (Laufbahnende) einige Abgänge kompensieren. Zudem wird bis Mitte/Ende Oktober mit Tobias Schmidt wegen seiner Wettkampf-Vorbereitung ein wichtiger Rückraumschütze fehlen. Also muss man nun versuchen mit den verbleibenden Spielern diese Lücken zu schließen. Auch wenn man sich für die Vorbereitung einiges vorgenommen hatte (immerhin eine 100 %ige Steigerung zur letzten Saison) so musste man, wie die anderen VfL-Mannschaften aufgrund der Schließung der Koppelteichhalle und  mit div. Verletzungs- und Urlaubsbedingten Ausfällen klarkommen. Eine richtige Vorbereitung mit allen Mannschaftsteilen war also wieder nicht möglich. Da aber bei der Truppe von Coach Maik Zickermann der Spaß am Handball im Vordergrund steht, nimmt man die Dinge wie sie kommen und wird aufgrund der Erfahrung sicherlich einige Siege einfahren können.