Spielberichte der Damen – Kreisliga


Es soll diese Saison einfach nicht rund laufen!

VfL Kamen – Lüner SV III 21:23 (13:12). Gegen den Tabellenführer aus Lünen musste man wieder eine knappe Niederlage in Kauf nehmen. In einem körperlich betonten Spiel war man in der ersten Halbzeit stets auf Augenhöhe. Über 4:4 und 10:10 konnte Maren Kielczewski ihre Mannschaft sogar mit 13:12 in die Halbzeit bringen. Ein ähnlicher Verlauf zeichnete sich in Halbzeit 2 ab: das 16:16 in der 43. Minute ließ auf eine spannende Endphase hoffen. Mit wieder einmal nur einer Auswechselspielerin musste man hier aber den eigenen Kräften Tribut zollen. Lünen konnte sich in dieser Phase auf 20:17 absetzen, der Vorsprung konnte nicht mehr aufgeholt werden. Letztendlich musste man sich mit 23:21 geschlagen geben. Dennoch konnte Trainer Justus Keck viel Positives aus dem Spiel ziehen. Der Leistungsunterschied zu einem der besten Teams der Liga war nicht groß. Kämpferisch und moralisch ist den Damen in diesem Spiel nichts vorzuwerfen. Mund abputzen, weitermachen!


Ordentliche Leistung reicht nicht

VfL Kamen – HC TuRa Bergkamen III 21:25 (9:13). Am 26.10 ging es in der Heimhalle gegen die Damen aus Bergkamen in den Kampf. Normalerweise wäre dies durchaus ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. Unnötige Fehler und Unachtsamkeiten in der Abwehr liessen uns mit einem 9:13 in die Halbzeit gehen.

In der zweiten Halbzeit wurden der Rückraum besser gedeckt, Mareen Schüle leistete gute Arbeit und machte ihre Gegenspielerin auf Halblinks sofort dingfest. Jedoch kamen die Bergkamener immer wieder durch einfache Tore über Aussen zurück und blieben in Führung. Spielerisch gelang es ihnen, insgesamt vier 7-Meter rauszuholen. Jedoch konnten auch wir uns durch Tore aus dem Rückraum zeitweise herankämpfen. Leider waren die vermeidbaren Fehler vom Anfang am Ende der zweiten Halbzeit nicht mehr gut zu machen, sodass wir uns erneut mit einem 21:25 geschlagen geben mussten.


Niederlage trotz mutigen Auftrittes

Die Damen des VFL Kamen sind mutig in das Spiel gestarten und führten in den ersten Minuten. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und sich weitere Tore erarbeitet. Durch Konzentrationsschwächen haben wir einfache Bälle weggegeben, kurze Pässe verspielt und das Tor nicht getroffen. Auf der anderen Seite folgte ein gutes Spiel über Aussen, so dass ein Vorsprung von 6 Toren gegen die Kamener erspielt werden konnte. In die Halbzeit ging es mit 7:12.
In der zweiten Hälfte haben wir mit zunehmender Zeit immer besser ins Spiel gefunden und uns in die Partie zurück gekämpft.
Letztensendes verloren wir dann doch am mit einem Tor.
Endstand: 18:19


Gleicher geringer Kader, andere Halle.

Am vergangenen Sonntag ging es für die Damen auswärts nach Hamm. Krankheitsbedingt wieder mit 7 Spielerinnen. Erinnerungen an das letzte Spiel waren sowohl positiv, als auch negativ geprägt.
Mit erneutem Kampfgeist, angeknüpft an die im vorherigen Spiel gezeigten, sehr guten Ansätzen, wurden in der Abwehr sowie im Angriff wenig Fehler aufgezeigt.
Aus einer faire Abwehrarbeit wurde nach vorne raus ohne Fehler der Ball ins Tor geworfen.
Darüber hinaus kam eine starke Torhüterleistung dazu. Personelle Umstellungen mit Benny auf Mitte und Maren auf Halblinks verhalfen zu einfachen und schnellen Toren, sodass ab der 45. Minute klar war, dass es dieses Mal 2 Punkte geben wird und das Spiel mit einem 14:26 gewonnen wurde. Eine starke Leistung der gesamten Mannschaft, die erneut an ihre Grenzen gestoßen ist, jedoch auch gesehen hat, dass in dieser Saison alles möglich ist.

Insgesamt ein super Spiel, welches durch eine tolle und faire Atmosphäre in der gegnerischen Halle,sowie einer auf beiden Seiten gute Schiedsrichterleistung abgerundet wurde.

Auf diesem Wege auch nochmal gute Besserung an die krankheitsbedingt ausgefallene Jana E.!


Trotz guter Leistung wieder kein Sieg

Das zweite Saisonspiel wurde mit genau sechs Feldspielern und einem Torwart gegen den TUS Westfalia Kamen in Heeren ausgetragen.

Nach der Misere im Auftaktspiel wurde trotz des Personalmangels gut ins Spiel gestartet und die erste Halbzeit mit einem 12:9 beendet. Starke Tore aus dem Rückraum, sowohl in guten Eins-gegen-Eins Situationen als auch durch Würfe aus der zweiten Reihe verhalfen uns zu diesem Vorsprung.

Nach kurzer Erholungsphase wurde zunächst die Führung in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit gehalten. Zunehmend verließen uns jedoch die Kräfte, sodass durch mehrere Fehlpässe und vergebene Torchancen die Gegner mit einem Tor in Führung gingen. Außerdem wurde ein Foul von Benny mit einer roten Karte geahndet, sodass wir die letzten Minuten in Unterzahl kämpfen mussten. Weitere unnötige Zeitstrafen sorgten dafür, dass wir immer wieder in Unterzahl kämpfen mussten. Folglich konnten die Damen vom TuS Westfalia Kamen ihre Führung auf zwei Tore ausbauen und das Spiel mit einem 24:26 für sich entscheiden.
Abschließend bleibt zu sagen, dass wir trotz alledem den Umständen entsprechend eine solide Leistung erbracht haben und mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen stark gekämpft haben.

Fazit des Trainers:
„Also sicherlich hat es beim Spiel am Ende schlichtweg an der Kraft gelegen, keine Spielerin konnte langer als 1 Minute Pause während der Spielzeit bekommen. Dadurch wurden wir unkonzentriert, haben wichtige Bälle verloren und zu allem Überfluss noch ziemlich merkwürdige Gegentreffer kassiert. Insgesamt hat die Mannschaft aber eine tolle Einstellung gezeigt und bis zur letzten Sekunde alles gegeben und gekämpft. Dafür werden wir uns schon in den nächsten Spielen belohnen können.“


Holpriger Start

Trotz intensiver zehnwöchiger Vorbereitung und erfolgreichem Testspiel starteten die Damen des VfL mit einer Niederlage in die neue Saison. Der Misserfolg war nicht nur dem Personalmangel geschuldet, auch in Angriff und Abwehr gab es durch Konzentrationsmangel technische Fehler. Positiv hervorzuheben ist dennoch die Leistung von Julia Vock, die trotz erheblicher Gegenwehr immer wieder Tore erziehlte. Der vergangene Sonntag soll uns jedoch nicht demotivieren und so starten wir nächste Woche gewohnt engagiert in ein neues Spiel. An dieser Stelle sei auch noch einmal Lena Olschewski gedankt, die trotz langer Anreise das Tor mit aller Kraft hütete.

Sportliche Grüße , die VfL Damen