Spielberichte der 1. Herren – Bezirksliga


Deutlicher Sieg im Nachbarschaftsduell

HC TuRa Bergkamen II – VfL Kamen 21:32 (10:16). Nachdem die Mannschaft von Trainer Uwe Nitsch in der Vorwoche beim Gastspiel in Dolberg die zweite Saisonniederlage hinnehmen musste, wollte man in Bergkamen zurück in die Erfolgsspur finden. Verzichten mussten die Koppelteichler auf den erkrankten Tobias Goeke sowie Langzeitverletzten Steven Vogt.
In der Startviertelstunde agierte der VfL teilweise zerfahren. Zwar wurde von Beginn an eine starke Abwehr auf die Platte gebracht, im aufgebauten Angriff fehlten jedoch die Ideen und die Sicherheit. Somit konnte der HCT zunächst auf Tuchfühlung bleiben. Durch eine starke erste- und zweite Welle im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs setzten sich die Koppelteichler jedoch Tor um Tor ab, sodass zur Halbzeit ein 16:10 zu Gunsten des VfL auf der Anzeigetafel stand.
Im zweiten Durchgang schien es zunächst so weiterzugehen: Bereits nach 37 gespielten Minuten war die Führung auf 22:13 ausgebaut worden. Dann folgte eine Schwächephase: Durch technische Fehler und Unkonzentriertheiten in der Defensive ermöglichte man dem Gegner einen 5:0-Lauf, sodass beim Stand von 22:18 nochmal ein wenig Spannung aufkam. Dann jedoch zog der VfL wieder an, rührte hinten Beton an und zeigte sich erneut souverän im Tempospiel.
So steht nach einer ordentlichen Leistung am Ende ein nie wirklich gefährdeter und deutlicher Auswärtserfolg, durch den sich die Koppelteichler in der Spitzengruppe festsetzen.

VfL: Presch, Mohr; Schuster (5), Kuropka (8/2), Darenberg (1), Pahlig (1), Keck (5/2), van Nek (1), Wilking, Jagusch (2), Lehmkemper (5), Sutmeier (2), Merten (2).


Zwei enge Kisten

Das letzte Heimspiel gegen den Titelfavoriten aus Unna-Massen ging leider 22:24 verloren. Vor guter Kulisse im heimischen Koppeldom führte eine völlig indiskutable Leistung in Halbzeit eins mehrfach zu Rückständen von 6 Toren. Über eine starke kämpferische Leistung und einige Tore vom Kapitän der Herzen Moritz Keck, konnte sich die Nitsch-Sieben kurz vor Schluss ein Unentschieden erarbeiten. Die Aufholjagd war allerdings zum Abpfiff nicht von Erfolg gekrönt und der VfL erlitt die erste Saisonniederlage. Nichtsdestotrotz kann auf der zweiten Halbzeit aufgebaut werden und die Einstellung machte Mut für weitere Aufgaben.

Von diesem Mut beseelt zeigte man sich beim folgenden Auswärtsspiel in Beckum. Aufbauend auf eine starke Deckung konnte man den Spielverlauf des vorigen Spiels spiegeln und führte trotz mehrfacher Unterzahl zum Halbzeitpfiff mit 8:15. Selbst auf eine Rote Karte gegen Sutmeier hatte man passende Antworten parat. Bedauerlicherweise verlief auch die zweite Halbzeit ähnlich dem letzten Spiel. Beckum kämpfte sich, unterstützt von diversen Überzahlsituationen, auf ein Unentschieden heran. Herauszuheben ist, dass einige dieser Zeitstrafen gegen die Koppelteichler zumindest fragwürdig waren, während andere von mangelnder Spielintelligenz zeugten. Im Gegensatz zum Spiel gegen Massen wurde der letzte Angriff jedoch konsequent ausgespielt und Tobias Goeke und Julian Wilking konnten im kongenialen Zusammenspiel einen Strafwurf erarbeiten, den der nervenstarke Henning Lehmkemper nach Abpfiff sicher in die Maschen drosch um im Anschluss in einer Jubeltraube unterzugehen.

An dieser Stelle möchte die gesamte Mannschaft noch einmal beste Genesungswünsche an Kapitän Steven Vogt, der sich in der ersten Halbzeit das Knie verdreht hat und Moritz Keck, der schon vor Spielbeginn ausfiel, aussprechen.


VfL siegt im Derby

VfL Kamen – HC Heeren 29:24 (14:13). Im Stadtderby gegen den im Vorfeld ebenfalls verlustpunktfreien HC Heeren setzte sich der VfL am Ende deutlich durch. Zu Beginn sah es für die Mannschaft von Uwe Nitsch noch nicht so rosig aus: Zu fahrig wurde verteidigt und zu hastig abgeschlossen, sodass der HC Heeren sich in der Anfangsphase mit bis zu drei Toren absetzen konnte.
In der Folge wurde Heerens auffälligster Spieler, Dominik Hoeft, in Manndeckung genommen. Die fruchtete und die Heerener Angriffsbemühungen kamen merklich ins Stocken. In der Offensive drehten die Koppelteichler vor allem in Person des bärenstarken Julian Wilking ab Mitte der ersten Halbzeit ebenfalls auf, sodass die Führung bis zum Pausenpfiff wechselte.


Auch nach der Pause ließ der VfL nicht nach und setzte sich Tor um Tor weiter ab. Garant waren jetzt vor allem eine starke Abwehrleistung und die daraus resultierenden Tore aus erster- und zweiter Welle. So war das Derby bereits Mitte der zweiten Hälfte entschieden. In der Schlussphase betrieb der Gegner noch ein wenig Ergebniskosmetik, sodass am Ende „nur“ ein 29:24 zu Buche stand. Insgesamt war es eine ordentliche Leistung der Koppelteichler, die durch den Sieg weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze stehen.

VfL: Presch, Mohr; Sutmeier, Merten, Keck, Kuropka, Wilking, Vogt, Pahlig, Jagusch, van Nek, Schuster, Darenberg, Lehmkemper.


Erfolgreicher Start für die Erste

TuS Eintracht Overberge – VfL Kamen 21:35 (10:19). 6:0 Punkte stehen für die Koppelteichler nach drei Spieltagen im Tableau. Das erste „Heimspiel“ gegen Ennigerloh in der Sporthalle Heeren wurde durch großartigen Kampf und einen bärenstarken Jannik „Schröder“ Presch erfolgreich gestaltet. Trotz zweier roter Karten gegen die Abwehrspezialisten Jagusch und Vogt, stand man sicher und fand vorne gute Lösungen.

Zum zweiten Auswärtsspiel gegen die altbekannten Eintrachtler aus Overberge trat der VfL am vergangenen Sonntag an. Ein nie gefährdeter Sieg stand mit Schlusspfiff fest. Hatte man sich letzte Saison noch äußerst schwer getan, was sicherlich nicht der vorherigen Nacht geschuldet war, war das Spiel von Beginn an relativ einseitig. Der starke Schuster markierte die ersten drei Treffer per lupenreinem Hattrick. Über das 6:9 und 6:10 durch Lehmkemper lief die erste Halbzeit auf eine komfortable 10:19 Führung zu, die ebenfalls Lehmkemper erzielte. Auf sein Konto gingen am Ende 11 der insgesamt 35 Kamener Treffer. Die Abwehr ließ am Ende nur 21 Gegentore zu. Der bisherige Saisonhöchstwert, der Hoffnung auf mehr macht.


Packendes Spitzenspiel vor heimischer Kulisse

VfL Kamen – TV Ennigerloh 24:18 (12:10). Der zweite Saisonsieg für den VfL – und was für einer. Immerhin war der TV Ennigerloh zu Gast, einer der Mitfavoriten auf die Meisterschaft. Den hat man letztlich mit einer starken Leistung und einem klaren Ergebnis wieder nach Hause geschickt. In einem emotionalen Spiel behielten die Kamener trotz umstrittener Schiedsrichter-Entscheidungen – Rot für Jagusch und Vogt sowie viele Zeitstrafen – bis zum Ende einen klaren Kopf, standen vor allem in der Deckung gut und waren ein verdienter Sieger.

Die Stimmung auf den Rängen der Heerener Sporthalle hätte in der heimischen Koppelteich-Halle nicht besser sein können. Bekanntlich musste der VfL wegen der Bauarbeiten in der Koppelteich-Halle nach Heeren umziehen. Rhytmisch beklatscht und laut angefeuert von den rund 150 Fans erspielten sich die VfLer nach der Pause einen Vier-Tore-Vorsprung, den man bis zur 56. Minute (22:18) hielt und zur Schlusssirene sogar bis auf sechs Treffer ausbauen konnte. Mit zu den Sieggaranten zählten die beiden Kamener Keeper Yannick Mohr und Jannik Presch, die mit tollen Paraden viele Ennigloher Abschlüsse zunichte machten.

VfL-Trainer Uwe Nitsch: „Ich bin sehr zufrieden. Letztlich haben sich die bessere Abwehr und die besseren Torhüter durchgesetzt. In der Pause habe ich schon gesagt, dass wir mit der Pfeiferei der Schiedsrichter gut umgehen müssen. Das ist uns nicht ganz gelungen, wir haben ein paar Strafen zu viel bekommen. Ich habe auch gesagt, dass wir uns mit vier, fünf Toren absetzen müssen, dann können wir die Begegnung nach Hause bringen. So kam es. Wir haben unter dem Strich verdient gewonnen.“

VfL: Mohr, Presch; Schuster, Kuropka, Goeke, Darenberg, Pahlig, Vogt, Keck, van Nek, Wilking, Jagusch, Lehmkemper, Sutmeier.

Quelle: www.sport-kreisunna.de


Lockerer Sieg zum Auftakt in die neue Saison

VfL Brambauer II – VfL Kamen 11:32 (2:16). Einen überdeutlichen Sieg fuhr der VfL Kamen zum Saisonstart in Brambauer ein. Der Aufsteiger aus der Kreisliga hatte im eigenen Angriff in der ersten Halbzeit gar nichts zu bestellen und lag nach 27 Minuten mit 1:16 im Hintertreffen. Zur Pause war das Spiel somit bereits vorentschieden. Die Kamener waren trotzdem bemüht, die Stimmung und die Aufmerksamkeit möglichst hochzuhalten. Das gelang nach dem Seitenwechsel nicht die ganze Zeit, dennoch hatten die Kamener mit einem vollkommen unterlegenen Gegner zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten. „Am Anfang lief es noch etwas zäh. weil wir vorne noch nicht so effektiv waren. Nach ein paar Minuten lief es dann aber besser, sodass wir uns schnell und deutlich absetzen konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir noch ordentlich durchgewechselt. Insgesamt war es ein guter Start von uns, der Selbstvertrauen gibt für die nächsten Wochen“, fasste VfL-Coach Uwe Nitsch zusammen.

VfL Kamen: Presch, Mohr – Merten, Sutmeier, Keck, Pahlig, Vogt, Wilking, Jagusch, Goeke, van Nek, Schuster, Darenberg

Bester Spieler: Geschlossene Mannschaftsleistung

Torfolge: 1:1, 1:8, 1:16, 2:16 – 4:17, 4:26, 10:29, 11:32